REBAB

auf dieser Seite finden Sie Informationen über die Kokosgeige / REBAB. Auf Wunsch Reparatur und individuelle Anfertigungen

Das besondere Geschenk - REBAB

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Kokos-Geige

Kokos-Geige

machen Sie doch einmal ein ganz besonderes Geschenk

Ich baue meine Kokos-Geigen ausschließlich mit Naturmaterialien. Die Fischhaut , mit der der Resonanzkörper (die Kokosnuß ) bespannt wird, wird bei mir nicht geklebt !
Rechts im Bild meine erste Anfang 2009 gebaute Kokos-Geige / REBAB
Geschichtliches:
Die Kokos-Geige oder REBAB ist ein altes orientalisches Saiteninstrument und wird mit einem Bogen gespielt. Ursrünglich hatte dieses Instrument 1-2 Saiten und der Klangkörper wurde aus einer ausgehöhlten Kokosnuss gebaut, die dann auf der offenen Vorderseite mit einer Schafs - oder Fischhaut bespannt wurde. Ein Spieß aus Holz, eine Art Fuß oder Stachel, gab dem ursprünglich auf dem Boden aufgestützten Instrument Halt. Wirbelkasten und das bundlose Griffbrett wurden aus Holz gefertigt.
Der hölzerne Bogen wurde mit ursprünglich mit Pferdehaaren bespannt.
Ihr Ursprung ist Zentralasien.
Von dort wurde sie von dem Mystiker Hazreti Mevlana Rumi, geb. 30.09.1272, in die Türkei gebracht. Trotz ihres begrenzten Tonumfangs von etwas mehr als einer Oktave wurde das Rebab zu einem beliebten Instrument im Osmanischen Reich.

 

Wie entsteht der Klang und wie spielt man sie ?

Durch die Schalllöcher, die ich auf der unteren Seite der Kokosnuss fertige wird die Resonanzfähigkeit erhöht.
Die Erzeugung des Tons erfolgt durch Anstreichen der Saite mit dem Bogen aus Pferdehaar oder durch Zupfen mit den Fingern. Auf dem Griffbrett befinden sich jedoch keine Bünde, wie z.B bei der Gitarre. Deshalb muss die Griffposition für eine bestimmte Tonhöhe aus dem Gedächtnis gefunden werden, indem der Spieler die richtige Stelle einer Saite mit der Greifhand niederdrückt. Durch das Niederdrücken verkürzt er die Saite, so dass sich die Frequenz ihrer Schwingung und damit die Tonhöhe ändert.

Und wie wird die Rebab gestimmt ?

Die REBAB wird im Quintabstand gestimmt.
Als Quinte (seltener: „Quint“, v. lat. quinta: „die Fünfte“) bezeichnet man in der Musik ein Intervall, das fünf Tonstufen einer diatonischen (heptatonischen) Tonleiter umspannt. Im engeren Sinne versteht man unter der Quinte auch den fünften Ton einer Tonleiter. Die Quinte umfasst in reiner Form sieben, in ihren Varianten auch sechs oder acht Halbtonschritte. Die Quinte ist das Komplementärintervall zur Quarte

Zitat:

“Das Herz gleicht der Rebab und die Liebe im Herzen ist der Bogen.
Die Resonanz der Herzen entsteht durch das Streichen des Bogens.
Der Klang entsteht, wenn der Bogen über die Saiten streicht.
Wenn die Saite schwingt, kann sich kein Gedanke zwischen Bogen und Saite drängen.
Der Klang der Rebab vertreibt die Traurigkeit aus den Herzen.”
( Hazreti Mevlana Rumi , geb. 30.09.1207 in Balch )

 

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